Friedenspfähle in Greifswald - Sonntag 2. April 2017 - 13:30 Uhr - Berthold-Beitz-Platz

Friedenspfahl in Alpena, UCC Michigan

Fünf Friedenspfähle werden am 2. April nach den Friedensgottesdiensten aufgestellt – bei St. Marien, St. Nikolai, St. Jacobi, St. Josef und der Johanneskirche. Viersprachig wird jeder Pfahl sein. Von Plattdeutsch bis Indonesisch, Farsi, Portugiesisch, Schwedisch, Polnisch bis zu Dari verleihen sie der Sehnsucht Ausdruck: „Möge Frieden auf Erden sein.“ 11:45 Uhr gibt es Suppe im Dom für alle, und nach einer kurzen Aussendung begeben wir uns ab 12:45 Uhr per pedes, per Fahrrad oder per Auto zum Berthold-Beitz-Platz, wo wir gemeinsam mit der Reformations-, Universitäts- und Hansestadt Greifswald mitten auf dem Campus einen 6. Friedenspfahl setzen wollen – Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Arabisch wird er fortan zum Frieden rufen und vom Frieden künden, den wir alle brauchen, miteinander, füreinander, für die Welt. 2. April, 13:30 Uhr auf dem Berthold Beitz Platz!

Besuch der United Church of Christ

Seit Dezember 1984 verbindet die Michigan Conference der United Church of Christ und die Pommersche Evangelische Kirche eine Kirchengemeinschaft, die jetzt im Rahmen der Nordkirche weiterlebt. Gemeinschaft aber braucht Begegnung. Deshalb besuchen (v.l.n.r.) Detlef Huckfeldt (Pastor in Tribsees), Grit Liebelt (Biochemiestudentin), Matthias Tuve (Ökumenepastor) und Conrad Witt (Theologiestudent) aus Pommern vom 6.-16. Oktober Michigan. Täglich berichten sie im Online-Tagebuch.

Predigt und Brief aus Südafrika

Am Sonntag Jubilate (26. April) rückt die Partnerschaft mit der Kap Oranje Diözese in Südafrika in den Blick. Ein Brief aus Kimberley und eine Predigt haben uns erreicht, dazu gibt es Texte und auch Lieder, die in den Gottesdiensten Verwendung finden können. Die Kap Oranje Diözese findet man übrigens auch online unter http://www.elcsacod.co.za/ und – wer so was mag – unter facebook. Bei Suche einfach eingeben: „Lutheran Church Cape-Orange Diocese“. Hier ein Bild von der Gottesdienstgemeinde von Leplow (Pfarrstelle Semlow-Eixen) nach dem "Afrika-Gottesdienst" am 26. April 2015!



Bischof Fredrik Modeus in Växjö eingeführt

Fredrik Modeus heißt der neue Bischof des Stifts Växjö. Nachdem er am 12. April in Uppsala zum Bischof geweiht wurde, wurde er im Dom Växjö am 19. April in einem Festgottesdienst eingeführt. Sein Wahlspruch steht im 2. Kor 12,9 „Gottes Gnade ist alles, was Du brauchst.“ Aus der Nordkirche und dem Pommerschen Kirchenkreis nahmen als Gäste die Europareferentin Christa Hunzinger, Jugendpastorin Tabea Bartels und Ökumenepastor Matthias Tuve teil. Fredrik Modeus zitierte am Beginn und am Ende seiner Predigt aus einem Gedicht des kürzlich verstorbenen schwedischen Schriftstellers Tomas Tranströmer: „Da ist mitten im Wald eine Lichtung, die nur der finden kann, der sich verirrt hat.“ Dieses Bild trug die ganze Predigt, die starke seelsorgerliche Akzente setzte. Modeus zitierte auch Papst Franziskus. Der hat die Kirche einmal mit einem Feldlazarett nach dem Kampf verglichen. Da wird nicht gefragt, warum man zu hohe Cholesterinwerte hat. Sondern da werden die Wunden verbunden. Die Kirche ist keine hierarchische Organisation mit Grenzposten, die sorgfältig inspizieren, ob der Glaube ausreichend für den Einlass ist. Sondern sie ist eine barmherzige Mutter.- 2016 will Fredrik Modeus die Nordkirche besuchen.

Bischof Jan-Olof verabschiedet am Ostermontag 2015

In einem Festgottesdienst in der Domkirche zu Växjö wurde Bischof Jan-Olof Johansson (66) am Ostermontag in den Ruhestand verabschiedet. In der übervollen Kirche, in der viele Teilnehmer nur noch einen Stehplatz fanden, sangen die Domchöre von Kalmar und Växjö und der Kinder- und Jugendchor aus Jönköping unter der Begleitung von Schlagzeug, Cello und Orgel. Kantor Patrik Sassersson hatte eigens für diesen Gottesdienst die Chormusik „Gaudium omni populo“ (Freude allem Volk – Lukas 2,10) komponiert, die das Motto aufnahm, unter dem Bischof Jan-Olof gewirkt hatte. In der Predigt sagte Johansson: „In einer Zeit, in der neue Mauern gebaut und Grenzen verstärkt und Gräben zwischen Menschen und Menschengruppen vertieft werden, ist es die Aufgabe der Kirche, nicht nur von der Freude zu reden. Sie muss vielmehr deutlich sagen und leben, dass die Freude allem Volk und allen Völkern gleichermaßen gilt.“ Eindrucksvoll, wie Johansson gegen Ende des Gottesdienstes dann seines Bischofsmantels und der Mitra entkleidet wurde, beides fand Platz auf dem Altar, wie auch schließlich der Bischofsstab. Schon am Sonntag nach Ostern wird der neue Bischof Fredrick Modeus in Uppsala geweiht und wieder eine Woche später wird er in Växjö von seiner Diözese begrüßt.
Das Stift Växjö ist seit 1975 partnerschaftlich mit der Pommerschen Kirche verbunden, seit 2012 mit der Nordkirche. Bischof Jan-Olof hat diese Beziehung seit den 1980er Jahren maßgeblich mitgestaltet und Impulse gesetzt, viele Jahre als Dompropst von Växjö, seit 2010 als Bischof. Mehrmals hat er Greifswald besucht. Am 9. Oktober 2011 unterzeichnete er gemeinsam mit Bischof Abromeit in der Greifswalder Marienkirche den Partnerschaftsvertrag zwischen der Pommerschen Kirche und dem Stift Växjö. Die Grüße und den Dank aus Pommern und aus der Nordkirche zur Verabschiedung überbrachte Ökumenepastor Matthias Tuve. Am Ende der Grußstunde, in der Pommern und Schweden gemeinsam musizierten, enthüllte Johansson sein Porträt, das nun aufgenommen wird in die Bischofsgalerie in Östrabo, im Bischofshaus.
Bericht und viele Bilder unter http://www.svenskakyrkan.se/vaxjostift