Sich um Flüchtlinge zu kümmern, gehört zu den Fundamenten unseres Glaubens.

Flüchtlingsarbeit

In der Fremde und auf der Flucht sein – das sind Grunderfahrungen menschlichen Lebens, die in der Bibel oft zur Sprache kommen. Vom mehrfachen Heimatverlust Abrahams und Saras bis hin zur Flucht von Maria und Joseph mit dem gerade geborenen Jesus finden sich in der Bibel viele Fluchtgeschichten. Das Recht auf Schutz, auf Obdach und Nahrung wird immer wieder betont: „Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ (3.Mose 19, 33-34) „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mt 25, 36).

Die biblische Botschaft fordert uns auf, Menschen, die in Not sind und Mangel leiden, zu unterstützen. Sie stehen unter Gottes besonderem Schutz. Wenn wir uns für sie einsetzen, folgen wir auch dem Weg, den Jesus uns vorgelebt hat.

Gemeindeabende, Vorträge, Diskussionsrunden, ….

– die Flüchtlingsbeauftragte kommt gern auch zu Ihnen.

Mögliche Themen sind z.B.

Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern

Das Grundrecht auf Asyl – gilt es überhaupt noch?

Kirchenasyl – eine rechtliche Grauzone?

Eine kurze Einführung in den Islam und Koran

Maria in Bibel und Koran

Jesus im Koran

Gewalt in Bibel und Koran

 

Christine Deutscher

Christine Deutscher

Flüchtlingsbeauftragte

Christine Deutscher ist seit dem 1. Juli 2015 Flüchtlingsbeauftragte des Kirchenkreises. Ihre Aufgabe ist die Beratung und Unterstützung von Kirchengemeinden in ihrem Engagement für Geflüchtete. Die Stelle war zunächst auf fünf Jahre befristet und wurde im Juli 2020 für drei weitere Jahre verlängert. Die Berufung durch den Kirchenkreisrat konnte aufgrund der Förderung durch die Nordkirche erfolgen.

Projektstelle für die Arbeit mit Farsi-sprechenden Christinnen und Christen in MV

Etwa 400 Farsi sprechende Christinnen und Christen gehören inzwischen zu etwa 15 evangelischen Kirchengemeinden in MV. Um in den christlichen Glauben hineinzuwachsen, benötigen sie auch Angebote in ihrer Muttersprache Farsi.
Deshalb gibt es in Mecklenburg-Vorpommern jetzt ein Projekt, dass die kirchliche Arbeit mit Christen aus dem Iran und Afghanistan unterstützt. Dafür wurde eine Projektstelle im Zentrum Kirchlicher Dienste (Rostock) eingerichtet, die bis Ende September 2023 befristet ist. Finanziert wird diese Stelle auch vom Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, der Bugenhagen-Stiftung und Spenden.

Die Stelle hat einen Umfang von 75 Prozent und ist mit einer Christin besetzt, die aus dem Iran stammt. Ziel ihrer Arbeit ist das Brückenbauen zwischen den deutschen Gemeindemitgliedern und den persischen Gruppen.
Zu den Aufgaben der Stelleninhaberin gehört beispielsweise, örtliche Pastorinnen und Pastoren bei Tauf- und Glaubenskursen zu unterstützen. Außerdem soll sie mithelfen, regionale und überregionale Gottesdienste und Feste anzubieten.

Gibt es in ihrer Kirchengemeinde Christen und Christinnen aus dem Iran und aus Afghanistan? Wenn ja, nehmen Sie gerne Kontakt auf!

projekt-farsi@elkm.de

oder per Telefon 0179-61 65 323.

Informationen zu den Farsi-Gottesdiensten in der Johanneskirche Greifswald finden Sie hier:

https://www.johannes-greifswald.de/farsi-deutsch-gottesdienste.html

Auf gute Nachbarschaft! – Handreichung für den christlich-islamischen Dialog

Vom 13.April bis 15.Mai 2021 begehen Musliminnen und Muslime weltweit den Fastenmonat Ramadan.

Informationen zum Islam finden Sie in der Broschüre „Auf gute Nachbarschaft! Handreichung für den christlich-islamischen Dialog im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis“. Wenn Sie Interesse daran haben, am christlich-islamischen Dialog teilzunehmen, wenden Sie sich gern an die Flüchtlingsbeauftragte.

 

Spendenkonto

 

Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis
Evangelische Bank eG
IBAN: DE89 5206 0410 0705 4302 24
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Flüchtlingsarbeit

Kontakt 

Anschrift

Flüchtlingsbeauftragte des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises
Christine Deutscher
Karl-Marx-Platz 15
17489 Greifswald
 
Tel. 03834 – 8963119
Mobil: 0159 – 02197500
Fax. 03834 – 8963117

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