Flüchtlingsarbeit und Angebote für Kirchengemeinden zu den Themen Flucht und Asyl

In der Fremde und auf der Flucht sein – das sind Grunderfahrungen menschlichen Lebens, die in der Bibel oft zur Sprache kommen.

Was haben diese Erzählungen mit unseren eigenen Familiengeschichten zu tun? Wie verhalten wir uns Menschen gegenüber, deren Sprache wir nicht verstehen? Wie ist die Situation von Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten?

Gemeindeabende, Vorträge, Diskussionsrunden, … – die Flüchtlingsbeauftragte kommt gern auch zu Ihnen.

Mögliche Themen sind z.B. …

– Die Integration von Flüchtlingen in MV
– Kirchenasyl – rechtliche Grauzone oder Chance?
– Fluchtgeschichten und Migration in der Bibel
– Einführung in den Islam und Koran
– Maria und andere Frauengestalten in Bibel und Koran
– Hagar – eine Frau, von Gott angesehen. Frauen als Teil von Familiengeschichte.
– Jesus im Koran
– Gewalt in Bibel und Koran

Christine Deutscher

Christine Deutscher

Flüchtlingsbeauftragte

Christine Deutscher ist seit dem 1. Juli 2015 Flüchtlingsbeauftragte des Kirchenkreises. Ihre Aufgabe ist die Beratung und Unterstützung von Kirchengemeinden in ihrem Engagement für Geflüchtete. Die Stelle war zunächst auf fünf Jahre befristet und wurde im Juli 2020 für drei weitere Jahre verlängert. Die Berufung durch den Kirchenkreisrat konnte aufgrund der Förderung durch die Nordkirche erfolgen.

 

Vom 2. April bis 1. Mai 2022 begehen Musliminnen und Muslime den Fastenmonat Ramadan.

Hier Grüße zum Fest von der Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt: PDF

 

Die ökumenische Initiative „Naomi“ in Thessaloniki/Griechenland unterstützt Geflüchtete auch durch Mitarbeit in einem Nähprojekt.

Die Situation in Thessaloniki im Camp Diavata ist dramatisch, die Aufmerksamkeit für die Notlagen gesunken. Zur Unterstützung sind neben Spenden auch Aufträge an die Nähwerkstatt geeignet: „Naomi“ stellt u.a. T-Shirts und Hoodies her und bedruckt sie mit Logos nach Wunsch! Das ist super für Konfi-Gruppen, Kitas, Bands o.ä.

Informationen dazu hier: https://naomi-thessaloniki.net/

Neu beschlossen: „Chancen-Aufenthaltsrecht“.

Das im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung geplante ,,Chancen-Aufenthaltsrecht‘‘ soll langjährig in Deutschland geduldeten Menschen eine Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht geben. So sollen „Menschen, die am 1. Januar 2022 seit fünf Jahren in Deutschland leben, nicht straffällig geworden sind und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, […] eine einjährige Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten können, um in dieser Zeit die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen (insbesondere Lebensunterhaltssicherung und Identitätsnachweis gemäß §§ 25 a und b AufenthG)“.
Das entsprechende Gesetz soll „im Laufe des Jahres“ kommen. Am 7.April beschloss der Landtag MV den Antrag zum Erlass einer Vorgriffsregelung für den vom Bund geplanten „Chancen-Aufenthalt“.
Der beschlossene Antrag findet sich hier: PDF

Projektstelle für die Arbeit mit Farsi-sprechenden Christinnen und Christen in MV

Etwa 400 Farsi sprechende Christinnen und Christen gehören inzwischen zu etwa 15 evangelischen Kirchengemeinden in MV. Um in den christlichen Glauben hineinzuwachsen, benötigen sie auch Angebote in ihrer Muttersprache Farsi.
Deshalb gibt es in Mecklenburg-Vorpommern jetzt ein Projekt, dass die kirchliche Arbeit mit Christen aus dem Iran und Afghanistan unterstützt. Dafür wurde eine Projektstelle im Zentrum Kirchlicher Dienste (Rostock) eingerichtet, die bis Ende September 2023 befristet ist. Finanziert wird diese Stelle auch vom Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, der Bugenhagen-Stiftung und Spenden.

Die Stelle hat einen Umfang von 75 Prozent und ist mit einer Christin besetzt, die aus dem Iran stammt. Ziel ihrer Arbeit ist das Brückenbauen zwischen den deutschen Gemeindemitgliedern und den persischen Gruppen.
Zu den Aufgaben der Stelleninhaberin gehört beispielsweise, örtliche Pastorinnen und Pastoren bei Tauf- und Glaubenskursen zu unterstützen. Außerdem soll sie mithelfen, regionale und überregionale Gottesdienste und Feste anzubieten.

Gibt es in ihrer Kirchengemeinde Christen und Christinnen aus dem Iran und aus Afghanistan? Wenn ja, nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Tel: 0179-6165323

E-Mail: projekt-farsi@elkm.de

Weitere Infos: https://www.kirche-mv.de/mecklenburg/oekumenische-arbeitsstelle/farsi-projekt-im-sprengel-mecklenburg-und-pommern

Informationen zu den Farsi-Gottesdiensten in der Johanneskirche Greifswald finden Sie hier:

https://www.johannes-greifswald.de/farsi-deutsch-gottesdienste.html

Spenden

 

Die Spenden werden für die Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Pommern verwendet, z.B. für Material für Taufkurse oder Deutschkurse, oder die konkrete Unterstützung von Menschen im Kirchenasyl. Kirchengemeinden und kirchliche Initiativen können an die Flüchtlingsbeauftragte einen formlosen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen.

Spendenkonto

 

Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis
Evangelische Bank eG
IBAN: DE89 5206 0410 0705 4302 24
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Flüchtlingsarbeit

Kontakt 

Anschrift

Flüchtlingsbeauftragte des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises
Christine Deutscher
Karl-Marx-Platz 15
17489 Greifswald
 
Tel. 03834 – 8963119
Mobil: 0159 – 02197500
Fax. 03834 – 8963117

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